Bei einem Schurwollteppich handelt es sich um handgewebte Teppiche. Es handelt sich um einzigartige Qualität, die auch extrem robust und widerstandsfähig ist. Feststellen lässt sich die Qualität von einem Schurwollteppich durch das hohe Flächengewicht und der damit einhergehenden Liegeeigenschaft des Teppichs. Erhältlich ist ein Schurwollteppich mit und ohne Fransen. Bei einem Schurwollteppich bildet ein stabiles Band (in der gleichen Farbe wie der Teppich) den Abschluss, das heißt ist an den Teppich angewebt und wurde dann umgenäht. Ein Schurwollteppich wird mit der Hilfe von einem Staubsauger gepflegt. Was nicht verwendet werden sollte ist allerdings ein sogenannter Klopfsauger. Hin und wieder sollte ein Schurwollteppich gewendet werden. Ideal ist es, wenn man dies alle drei bis vier Monate macht. Wenn Wollfasern überstehen, dann sollte man diese möglichst umgehend mit der Schere abschneiden, so dass sich der Teppich nicht von selbst aufzieht. Wenn auf dem Schurwollteppich einmal ein stärkere Verschmutzung entsteht, dann sollte man die Schmutzflecken möglichst umgehend versuchen zu entfernen. Hierzu eignet sich Kernseife oder eine Lauge. Diese kann aus Wollwaschmittel selbst hergestellt werden. Nur bei starken nicht herausgehenden Verschmutzungen sollte man chemische Mittel anwenden. Eine besondere Pflege kann man seinem Schurwollteppich im Winter zugestehen, und zwar einfach in den Schnee legen und dann gut ausklopfen wie zu Großmutters Zeiten.

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